Länderinformationen: Kroatien (Hrvatska)

Amtliche Bezeichnung:
  • Republika Hrvatska (Republik Kroatien).
Hauptstadt:
Weitere größere Städte:
Einwohner: ca. 4,5 Mio.
Fläche: 56 538 km²
Verwaltungsgliederung: 21 Regionen (Županije): Bjelovarsko-Bilogorska Zupanija, Brodsko-Posavska Zupanija, Primorsko-Goranska Zupanija, Dubrovacko-Neretvanska Zupanija, Istarska Zupanija, Karlovacka Zupanija, Koprivnicko-Krizevacka Zupanija, Krapinsko-Zagorska Zupania, Licko-Senjska Zupanija, Medimurska Zupanija, Osjecko-Baranjska Zupanija, Pozesko-Slavonska Zupanija, Primorsko-Goranska Zupanija, Sibensko-Kninska Zupanija, Sisacko-Moslavacka Zupanija, Splitsko-Dalmatinska Zupanija, Varazdinska Zupanija, Viroviticko-Podravska Zupanija, Vukovarsko-Srijemska Zupanija, Zadarska Zupanija, Zagrebacka Zupanija.
Amtssprache: Kroatisch. Das Kroatische gehört zur südlichen Gruppe der slawischen Sprachen und wird in lateinischer Schrift geschrieben.
Religion: 76% Katholiken, 11% Serbisch-Orthodoxe

Politik:
Währung: 1 Kuna (K) = 100 Lipa (lp)

Geld nach Kroatien überweisen

Wirtschaft & Finanzen:
Verkehr:
Bildung & Wissenschaft:
Kultur:
Veranstaltungen/Events:

Kroatisches Nationaltheater Zagreb

Tourismus:
weitere Links:
Geschichte:
  • (…)
  • Im 16. Jahrhundert fällt der größte Teil des kroatischen Gebietes an das Osmanische Reich.
  • 1669 kommt Kroatien an das von den Habsburgern beherrschte Ungarn zurück.
  • 1848/49: Die Kroaten kämpfen während der Revolution unter dem Banus Jelacić auf der kaiserlichen Seite gegen die Ungarn. Daraufhin wird Kroatien (mit Slawonien, dem Küstenland und Fiume (Rijeka) ein selbständiges österreichisches Kronland. 1867 wird es wieder der ungarischen Krone unterstellt. Dalmatien kommt zur österreichischen Reichshälfte.
  • 1918: Kroatien wird Teil des vom serbischen Thronfolger Alexander Karadjordjević proklamierten Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 in Königreich Jugoslawien umbenannt wird.
  • 1941-45 besteht der Unabhängige Staat Kroatien, errichtet mit deutscher und italienischer Hilfe von dem faschistischen Ustascha-Regime unter Ante Pavelić. Das Regime kooperiert eng mit den Achenmächten und regiert im Innern mit Terror, vor allem gegen die dort lebenden Serben.
  • 1946: Kroatien wird mit Istrien, Dalmatien und Slawonien wieder Teil Jugoslawiens. Es gerät jedoch immer wieder in Konflikt mit dem großserbischen Zentralismus.
  • 1971: Niederschlagung des sog. kroatischen Frühlings.
  • 1980 stirbt Tito. Nach seinem Tod flammen die nationalen Spannungen wieder auf.
  • 1989: Der “Bund der Kommunisten Jugoslawiens” ist durch große Meinungsunterschiede geschwächt. Die reformbereiten Kräfte setzen sich bei den Wahlen 1990 durch. Die Differenzen zwischen den Republiken nehmen zu.
  • 1990: Erste freie Parlamentswahlen. Die Kroatische Demokratische Union (HDZ) erreicht die absolute Mehrheit, ihr Vorsitzender Franjo Tudjman wird Präsident Kroatiens.
  • 1991/92: Die Nationalitätenkrise des Vielvölkerstaates schlägt in einen Bürgerkrieg um. Auf die Unabhängigkeitserklärungen Kroatiens und Sloweniens 1991 reagiert Belgrad mit Waffengewalt. Kroatien tritt aus der Föderation aus, es kommt zu kurzzeitigen Kampfhandlungen: Die jugoslawische Bundesarmee und serbische Tschetniks (Četnici) eroberen knapp ein Drittel des kroatischen Staatsgebietes. Die überwiegend von Serben bewohnte Krajina proklamiert 1991 einseitig die Republik Serb. Krajina.
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