Länderinformationen: Slowenien (Slovenija)

Amtliche Bezeichnung: Republika Slovenija (Republik Slowenien)
Hauptstadt:
Weitere größere Städte:
Einwohner: ca. 2 Mio. (davon 323 000 in Ljubljana)
Fläche: 20 256 km²
Verwaltungsgliederung: 11 Stadtbezirke und 136 Gemeinden
Amtsprache: Slowenisch
Religion: ca. 90% Katholiken
Nationalfeiertag: 25. Juni
Politik:
Währung: 1 Tolar (SIT) = 100 Stotin (Stotin z.Zt. nicht im Umlauf), ab Januar 2007: Euro.
Wirtschaft & Finanzen:
  • Ministrstvo za gospodarstvo – Wirtschaftsministerium.
  • Ministrstvo za finance – Finanzministerium.
  • Institut of Macroeconomic Analysis and Development (IMAD).
  • TIPO Agencija RS za gospodarsko promocijo Slovenije in tuje investicije – Trade and Investment Promotion Agency.
  • Chamber of Commerce and Industry of Slovenia.
  • Trade Point Slovenia.
  • Banka Slovenije – Bank of Slovenia.
  • Statistical Office of the Republic of Slovenia.
Transport:
Bildung & Wissenschaft:
Kultur:
Tourismus:
  • Slovenia Tourist Board.
  • Piran, eines der schönsten Adria-Städtchen.
  • Die Höhle von Postojna (Adelsberger Grotten) ist eines der berühmtesten Höhlenlabyrinthe der Welt. Gänge und Säle mit einer Länge von insgesamt 27 km schlängeln sich durch das Karstgebirge. Zu sehen sind bizarr geformten Tropfsteine, unterirdische Seen und Bäche sowie eine einzigartige Lurchenart, der Grottenolm.
  • Triglav-Nationalpark.
  • Die Kurorte Rogaska SlatinaDobrna (…)
  • Die Wintersportzentren und Erholungsorte BovecCerknoBohinjKranjska Gora (…)
  • Gestüt Lipica: Hier werden seit 1580 die edlen weißen Lipizzanerpferde gezüchtet.
  • Kostanjevice na Krki
weitere Links:
Geschichte:
  • (…)
  • Kern des slowenischen Siedlungsgebietes ist die Landschaft Krain, die 1282 an das Haus Habsburg fällt.
  • 1918: Nach Auflösung der österreich-ungarischen Monarchie wird Slowenien Teil des vom serbischen Thronfolger Alexander Karadordevic proklamierten Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 in Königreich Jugoslawien umbenannt wird.
  • 1919/20: Die slowenischen Ansprüche auf einige Gebiete im südlichen Kärnten können nicht realisiert werden, diese bleiben bei Österreich. Das westliche Innerkrain (Istrien und Görz) kommt im Vertrag von Rapallo (1920) an Italien.
  • 1941-45: Jugoslawien wird von deutschen und italienischen Truppen besetzt, das Territorium wird zerstückelt: Oberkrain und die ehemaligen Kärntner und steirischen Gebiete fallen ans Deutsche Reich, Unterkrain und Ljubjlana an Italien und Prekmurje an Ungarn. Unter Führung der Kommunisten beginnt an Partisanenkampf gegen die Besatzer.
  • 1945: Proklamation der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien unter der Führung Titos, in der Slowenien 1946 Teilrepublik wird. 1947 wird das Staatsgebiet von 1941 wiederhergestellt und das slowenische Gebiet um Julisch-Venetien erweitert. Triest bleibt italienisch. Umgestaltung Jugoslawiens nach dem Vorbild der UdSSR.
  • 1948: Bruch zwischen Tito und Stalin führt zu einer Politik der Blockfreiheit.
  • 1954: Teile des von den Alliierten geschaffenen Freistaats Triest werden Slowenien zugesprochen.
  • 1974: Die Verfassungsänderung bildet die Grundlage für weitreichende Autonomie in den Teilrepubliken.
  • 1980: Tod Titos. Die wirtschaftlichen und politischen Probleme des Vielvölkerstaates Jugoslawien werden immer größer. Ab Mitte der 80er Jahre treten verstärkt separatistische Tendenzen in Slowenien auf.
  • 1990: Die Vereinigte Demokratische Opposition siegt bei den Wahlen. Der “Bund der Kommunisten Jugoslawiens” ist durch große Meinungsunterschiede geschwächt. Die Differenzen zwischen den Republiken nehmen zu.
  • 1991: Die Nationalitätenkrise des Vielvölkerstaates schlägt in einen Bürgerkrieg um. Auf die formelle Unabhängigkeitserklärung Sloweniens am 25. Juni 1991 (wie auch der Kroatiens) reagiert Belgrad mit Waffengewalt.
    Slowenien tritt aus der Föderation aus, es kommt zu kurzzeitigen Kampfhandlungen zwischen der slowenischen Miliz und der jugoslawischen Bundesarmee. Staatspäsident wird M. Kucan.
  • (…)

Ein paar Worte…

Guten Tag! – Dober dan!
Auf Wiedersehen! – Na svidenje!
ja – da
nein – ne
danke – hvala
bitte – prosim
Veranstaltungen in Slowenien slowenische Zeitungen

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