Vorbereitungen zur EM – Noch viel zu tun


© MASP - Fotolia.com

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Die Fußballfans freuen sich. In weniger als 100 Tagen wird die Europameisterschaft wieder angepfiffen und der Nationalstolz prangt wieder hoch im Sommermärchen-Fieber. Dieses Mal holt uns der Ball in die Ukraine und nach Polen. Dort nämlich hofft das deutsche Fußballwunder auf ein wirkliches und eine Revanche für das verlorene Finale gegen Spanien vor vier Jahren. Doch in den beiden Austragungsländern verbreiten sich Kummer und die Sorge, dass vor allem eines der beiden Länder es nicht gut genug schaffen wird, den Ansturm der Fans gerecht zu werden.

Eines scheint jedoch wirklich klar zu sein: Auf beide Länder wartet noch viel Arbeit. Vor allem in der Infrastruktur und vor allem in der Ukraine liegen die größten Probleme. Zwar wurden viele Straßen erneuert und auch viele Zugverbindungen gebaut, allerdings werden viele erst nach dem Turnier fertig. In Polen sieht es derweil schon besser aus. Wenigstens sind die Stadien in beiden Ländern fertig.

Doch immer wieder zeigt sich die Ukraine als Problemland. Gefürchtet sind vor allem die Spiele, die weit im Inneren des Landes stattfinden. An der Grenze zu Polen mag es noch gehen, hier kann man noch gut die einzelnen Spiele im Vergleich schnell erreichen, doch umso weiter im Land, umso weiter und größer die Probleme. Und auch die Preise für das Hotel sind in der Ukraine viel höher als in Polen, beispielsweise in Warschau.

Doch das ist nicht alles, mit welchen Problemen sich beide Länder herumschlagen müssen. Bisher haben sich von den 16 Turnier-Teilnehmern 13 dazu entschlossen, in Polen ihr Lager aufzuschlagen. Die Ukraine hat ein Imageproblem, welches es unbedingt noch gilt zumindest ein wenig aufzubessern – auch wenn das schwer werden könnte.

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