Warschau – Tipps für EM-Touristen


© udra11 - Fotolia.com

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Die Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine steht kurz bevor und die Begeisterung auf dieses Event wächst stetig. Schon jetzt startet die EM-Tourismus-Welle und die ersten Fußball-Fans treffen an den Austragungsorten ein. Zu den wohl beliebtesten gehören die Hauptstädte Warschau und Kiew. Allein in Polens Hauptstadt werden gleich fünf EM-Spiele stattfinden und so zahlreiche Fußballinteressierte anlocken. Gerade die unmittelbare Nähe zu Deutschland macht einen Besuch auch für deutsche Fans – obwohl die deutsche Nationalmannschaft kein Spiel dort bestreiten wird – interessant.

Warschau-Besucher können auch ohne Stadionkarte auf ein tolles Fußballerlebnis hoffen. In der Warschauer Fanzone, mit 120.000 Quadratmeter Fläche die größte Fanmeile der EM, lässt sich Fußball mit Sightseeing verbinden. Der Plac Defliat direkt im Zentrum ist umgeben von Sehenswertem und kann so die Halbzeitpause oder die Zeit bis zum nächsten Spiel bestens überbrücken. Wer die Stadt von oben sehen möchte, sollte den Kulturpalast besteigen oder sich einfach mit dem Aufzug in den 30. Stock auf 114 Meter zur dortigen Aussichtsterrasse fahren lassen. Statt mit dem Auto sollten EM-Touristen die Metro benutzen und unbedingt einen halt an der Plac Wilsona machen: Die Farbe der ellipsenförmigen Deckenbeleuchtung wechselt je nach Tageszeit zwischen Rot, Violett, Blau und Grün. Bunt wird es am Wochenende auch am neuen multimedialen Brunnen, der um 21 Uhr mit einer abgefahrenen Lasershow begeistert.

Und wenn mal kein Spiel stattfindet, kann man sich die Zeit auch mal mit Kultur vertreiben. Die Warschauer Museen locken jedes Jahr tausende Besucher an. Ob nun das Museum des Warschauer Aufstands für Liebhaber der Geschichte, das Chopin-Museum für Musikinteressierte oder das Wissenschaftszentrum Kopernikus für Technik-Fans.

1 Kommentar

  1. Hanjo sagt:

    Ich war zur EM in Polen und muss sagen das mich das Land positiv überrascht hat. Ich hätte eher damit gerechnet. Das es mehr negatives zu berichtet gibt, aber es war einfach nur eine einzige riesige EM Party.

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